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Kirche Klaushagen

Die Klaushagener Kirche, bestehend aus einem Schiff mit Westturm, fand die erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1271 in der Stiftungsurkunde für das neu gegründete Zisterzienser-Nonnenkloster in Boitzenburg. Durch den Standort auf einem Hügel und ihren Turm ist sie bereits von Weitem zu sehen.

Besonders bemerkenswert ist der unterhalb des Traufgesimses auf der Südseite erhaltene Putzfries, der durch Ritzungen und Bemalungen hervorgehoben wurde. Hier handelt es sich um einen seltenen Nachweis von figürlichen Außenbemalungen an einer brandenburgischen Feldsteinkirche.

Bemerkenswert ist der dreigliedrige Altar mit einer Darstellung des Abendmahls, der Kreuzigung und Auferstehung aus dem Beginn des 17. Jahrhunderts und die Orgel von Friedrich Hermann Lütkemüller aus dem Jahre 1873.

Aufgrund der beheizten Winterkirche können Gottesdienste ganzjährig stattfinden.