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Kirche Berkholz

Auch wenn die Berkholzer Kirche auf einem Hügel steht, leicht zu erkennen ist sie nicht. Denn 1891 wurden Linden um die Kirchhofsmauer gepflanzt, die heute mit ihrer stattlichen Größe die Kirche verdecken. Die erste urkundliche Erwähnung von Berkholz war 1288. Auch die Kirche stand wahrscheinlich schon zu diesem Zeitpunkt.

Für die Feldsteinmauern wurden die Steine quadratisch zugeschlagen und dann Schicht für Schicht aufgemauert. Die Rundbogenfenster sind vermutlich eine spätere Überformung aus dem 18. Jahrhundert. Die ursprünglichen Spitzbogenfenster sind im Süden und Norden noch zu erkennen. Der Fachwerkturm mit Zeltdach wurde wohl 1710 fertiggestellt.

Besonders sehenswert sind die vielen Bilder, ganz besonders eine „männliche Pietà“ von der Künstlerin Monika Brachmann. Darin ist der letzte Überlebende des belorussischen Dorfes Chatyn, das im März 1943 von einem SS-Bataillon niedergebrannt wurde, dargestellt: Der Schmied Josef Kaminski, auf seinen Armen tragend den ermordeten Sohn.

Die Taufe ist eine Kopie der aus der Mitte des 19. Jahrhundert stammenden Taufe der Kröchlendorffer Kirche. Die Orgel stammt aus dem Jahre 1859, erneuert 1979.

Die Kirche ist beheizbar, Gottesdienste sind hier auch im Winter möglich.