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Albert Lorentz

Albert Gustav Adolph Lorentz kommt am 20. Januar 1860 in  Boitzenburg zur Welt. Nach einer Bäckerlehre und der Arbeit bei seinen Eltern wechselt er schon früh zur Fotografie und macht sich 1883 als Fotograf selbstständig, um in Angermünde und Wriezen mit der Produktion und dem Vertrieb eigener Ansichtskarten zu beginnen.

Nach dem Tod seiner Frau kehrt er im April 1899 mit seinen drei Söhnen nach Boitzenburg zurück und eröffnet im Gartenhaus seines Bruders mit seinem „Verlag Albert Lorentz“ ein Postkartengeschäft. In dieser Zeit entstehen Dutzende Motive, die — mal koloriert, mal retuschiert, mal einfach nur schwarz-weiß — etliche Ansichten Boitzenburgs und der Umgebung festhalten und uns heute Eindrücke vermitteln, wie es vor 100 Jahren im Boitzenburger Land aussah.

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1909 erscheint anonym das Buch „Ut‘n Wepeldurn. En Schock plattdütsche Gedichten“, in dem Albert Lorentz manch humorvolle Geschichte um Land und Leute in und um Boitzenburg festgehalten hat und erstmals als niederdeutscher Dichter in Erscheinung trat.

Am 29. Dezember 1949 stirbt Albert Lorenz 89-jährig in Wittstock an der Dosse.